Kurz nach der berühmt gewordenen Aktion bei der Chemie- und Pestizidfirma Boehringer am 24. Juni 1981 in Hamburg, als zwei Greenpeace-Aktivisten 26 Stunden lang in luftiger Höhe auf einem Schlot ausharrten, schlug die Geburtsstunde der Greenpeace-Nachrichten. Das Informationsblatt für Förderer und Förderinnen des frisch gegründeten gemeinnützigen Vereins Greenpeace e.V., eilends im Do-it-yourself-Verfahren zusammengebastelt, erschien im Format DIN A3, auf A2 gefaltet, in strengem Schwarzweiß, oder besser gesagt Schwarzgrau. Reines Weiß gab das damals verfügbare Recyclingpapier nicht her, aber wozu auch – auf den grünen Inhalt kam es schließlich an: die spektakulären Kampagnen und Aktionen von Greenpeace und die erzielten Erfolge. Später erschienen die Greenpeace-Nachrichten als Heft im Format A4 und legten, als sich die Themenpalette um Kampagnen erweiterte, an Umfang zu.